Teneriffa – Wandern im südlichen Teno-Gebirge

der Risco Blanco

Eine kleine Wanderrunde im Teno-Gebirge für Einsteiger

Heute möchte ich für alle Wanderanfänger oder auch für die, die eine kleine Wanderung bevorzugen, eine wirklich leicht zu gehende Wanderung im Teno-Gebirge vorstellen. Immer wieder werde ich darauf angesprochen, dass Menschen gerne meine Wanderungen lesen, aber sie leider nicht oder noch nicht „nachgehen“ können, da sie für sie vielleicht im Moment noch ein bisschen zu anspruchsvoll sind.

Blick aus der Höhe auf das Santiago Tal

 

„Ich liebe das Wandern und bin Anfänger“. „Deine Touren gefallen mir sehr, aber so viele Höhenmeter – das schaffe ich nie“. So oder so ähnlich lautet der Tenor. Daher heute wirklich eine kleine Wanderung über wenige Höhenmeter auf breiten und deutlich gekennzeichneten Wanderwegen. Tatsächlich eine Wanderung für Anfänger, Einsteiger und zur Entspannung natürlich auch für jedermann.

Doch es gibt auch noch mehr: Risco Blanco und Lomo del Cabezón

Und wer jetzt meint, dass er mit so einer kleinen Runde unterfordert ist, für den stelle ich natürlich auch noch gerne eine Erweiterung zur Verfügung. Wer mehr möchte, der kann zusätzlich den weißen imposanten Vulkanfelsen Risco Blanco besuchen. Und sollte das noch nicht genug sein, geht es weiter über ein wildes Felsenplateau in Richtung Lomo del Cabezón zur Abbruchkante am Atlantik.

Panoramablick vom Felsplateau in Richtung Risco Blanco

Der Gipfel des Risco Blanco ist 924 Höhenmeter hoch. Der normale Wanderweg endet am Fuß vor dem weißen Vulkankegel. Mit ein wenig bergsteigerischer Erfahrung kann jedoch beginnend auf einem schmalen Pfad auch der Gipfel erklommen werden. Rechts vom Sattel vor dem Risco Blanco führt ein schmaler Weg weiter bergab. Wer ihm folgt, kann nach einiger Zeit auf ein schönes Felsplateau klettern oder auch weiter Richtung  Lomo del Cabezón wandern. Vom Felsplateau gibt es eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und Schluchten.

Blick von Los Quemados in den Barranco Seco

Wandern im „alten Teil“ von Teneriffa: das Teno-Gebirge

Bevor ich zur eigentlichen Wanderung komme, möchte ich heute einmal damit beginnen, ein wenig über das Teno-Gebirge auf Teneriffa zu erzählen. Da ich unmittelbar am Teno-Gebirge wohne und sozusagen von zu Hause aus los wandern kann, ist das Teno-Gebirge eine der Regionen, die ich auf Teneriffa am besten kenne. Ich meine hier bereits jeden Winkel zu kennen und überall gewandert zu sein. Doch dann welche Überraschung. Ab und zu finde ich auch unmittelbar vor der Haustür plötzlich noch einen von mir bislang unentdeckten Weg. Spannend – und der Neue wird natürlich sofort ausprobiert.

Zerklüftete Landschaft vor dem Risco Blanco

Das Teno-Gebirge, das im äußersten Nordwesten der Insel Teneriffa liegt, gehört wie das Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel zu den älteren Gebirgen der Insel. Im Teno-Gebirge gibt es für Wanderer unzählige Touren zu entdecken. Imposant die Nähe der bis zu 600 Meter hohen Steilküste zwischen Los Gigantes und der Nordwestspitze, Punta Teno. Das Teno-Gebirge ist immer wieder durchbrochen von den vielen tief eingeschnittenen Barrancos. Von denen ist natürlich die bekannteste Schlucht, der Barranco von Masca.

Agaven am Wanderweg

Teno-Gebirge: Nebelwälder, Palmenhaine und tiefe Barrancos

Die Landschaft im Teno-Gebirge ist sehr abwechslungsreich. Neben den Barrancos und den Berggraten ist sie geprägt von Nebelwäldern und sanften grünen Tälern, die sich mit kargen Felsgebieten abwechseln. Der höchste Berg im Teno-Gebirge ist der Große Gala mit 1347 Höhenmetern. Gleich daneben und auf einem kleinen Pfad zu besteigen, der Pico Verde oder auch Kleiner Gala genannt mit seinen 1318 Höhenmetern.

Kakteenpflanze mit Feigen

Kiefernwälder findet der Wanderer im südlichen Teno-Gebirge rund um den Großen Gala. Doch ansonsten weniger. Dafür aber an den Hängen der Nordostseite die imposanten Nebelurwälder. Das Tal von Masca oder auch das Palmar Tal wirken grün und fruchtbar und haben neben unterschiedlichen Anbaugebieten auch viele Palmenhainen zu bieten. Im Übrigen ist das Teno-Gebirge eher durch eine raue und karge Felsen- und Vulkanlandschaft gezeichnet.

 

Der Wandertrack - Teno-Gebirge - Tamaimo - El Molledo

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Allgemeine Informationen

Straße in Tamaimo mit Wasserstelle und Ausschilderung zum WanderwegAusgangspunkt:

Die Wanderung lässt sich gut von der Hauptstraße im Ort Tamaimo oder an der Kirche in Tamaimo starten.

Anfahrt mit dem Auto:

Mit dem Wagen erreichst du Tamaimo vom Norden aus Richtung Santiago del Teide auf der TF 82. Vom Norden und Süden kannst du auch über die Autobahn TF 1 anfahren und an der Ausfahrt Chio herausfahren. Dann geht es weiter über die TF 82 nach Tamaimo. Vom Süden aus Richtung Los Gigantes nimmst du die TF 454. An der Hauptstraße Carretera Puerto gibt es seitlich ausreichend Parkplätze am Straßenrand.

Anfahrt mit dem Bus:

Die Titsa Buslinien 325 (Puerto de la Cruz-Los Gigantes), 460 (Icod de los Vinos-Costa Adeje), 462 (Guía de Isora-Los Gigantes) halten in Tamaimo.

Blick auf Tamaimo mit altem Dreschplatz im Barranco Santiago

Wanderzeit:

Dies ist eine kleine Wanderung, die sich ohne Eile gut in 2 Stunden machen lässt. Pausen sind hier allerdings noch nicht mit eingerechnet.

Wer die Wanderung zum Risco Blanco noch zusätzlich machen möchte, der sollte weitere 1,5 Stunden einplanen. Die gesamte Wanderung von El Molledo in Richtung Lomo del Cabezón hin und zurück dauert gute drei Stunden.

Streckenlänge:

Die Wanderung von Tamaimo mit einer Runde über El Molledo ist 5,8 Kilometer lang.

Die Wanderung von El Molledo zum Risco Blanco ist 2,1 Kilometer pro Weg lang. In Richtung Lomo del Cabezón auf das Felsplateau sind es dann bereits zusätzlich knapp 6 Kilometer von El Molledo aus.

Hoehenprofil Tamaimo-El Molledo-Tamaimo

Höhenunterschied:

Der Höhenunterschied beträgt absolut mit auf und ab ca. 320 Höhenmeter.

Die Wanderung in Richtung Lomo del Capeza hat allein ca. 430 Höhenmeter im An- und Abstieg. Und wer weiter geht kann noch leicht weitere 100 Höhenmeter dazu addieren. Wer allerdings nur zum Risco Blanco geht, kann sich einige Höhenmeter sparen. Er hat nur ungefähr 120 Meter im Ab- und Aufstieg.

Anforderung:

Überwiegend leichte Wanderung auf guten Wanderwegen und Pfaden. Die Erweiterung ab Risco Blanco dann eher für Fortgeschrittene mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Wandern mit HundEinkehrmöglichkeit:

Einkehrmöglichkeiten gibt es nur in den Bars, Restaurants und Cafés in Tamaimo. Unterwegs gibt es keinerlei Einkehrmöglichkeit. Daher bitte genügend Wasser mitbringen. Wer den Weg von El Molledo zum Risco Blanco geht, kommt allerdings an einer Quelle vorbei, an der Wasser abgefüllt werden kann.

Varianten:

Diese Wanderung ist bewusst als kleine Wanderung konzipiert. Doch natürlich lässt sie sich mit vielen Wanderrouten rund um Tamaimo kombinieren und erweitern. Als Beispiele seien der Aufstieg zum Felstor Bujero oder die Tunneltouren genannt.

Höhenprofil El Molledo - Risco Blanco - Felsplateau und Wanderrunde Tamaimo - El Molledo

Wer allerdings eine kleine Runde gehen möchte und diese nur ein klein wenig erweitern möchte, der kann von El Molledo aus noch dem weißen Vulkanfelsen Risco Blanco einen Besuch abstatten.

Track El Molledo über Risco Blanco zum Felsplateau

Wer die Tour von El Molledo zum Risco Blanco als eigene Wanderung machen möchte, der kann auch in El Molledo starten. Der Ort El Molledo liegt an der TF-82 zwischen Tamaimo und Santiago del Teide. Die Anreise erfolgt wie nach Tamaimo beschrieben. Parkmöglichkeiten gibt es in El Molledo rund um den Kirchplatz. Und auch die Titsa Buslinien 460, 462 und 325 halten in El Molledo.

Und wer nach dem Besuch des Risco Blanco noch nicht genug hat, der kann noch weiter auf dem Berggrat zwischen dem Barranco Seco und dem Barranco Natero absteigen.

Camino Real PR TF 65 bei Tamaimo

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Leichte Wanderrunde durch das Teno-Gebirge von Tamaimo über El Molledo

Streckenabschnitt Tamaimo – Barranco Santiago

Wanderweg - Hinweisschild in TamaimoStarten kannst du diese kleine Wanderung an der großen Straßenkreuzung in Tamaimo oder auch an der einfach zu findenden Kirche in Tamaimo (ca. 570 Höhenmeter). Wer an der Straßenkreuzung startet geht ca. 30 Meter die Straße Richtung Santiago del Teide entlang. Dann biegt er links ab auf die Calle Santa Ana, die zur Kirche führt. Geradeaus geht die Straße Calle El Agua weiter. Dieser folgst du und biegst hinter einer öffentlichen Wasserstelle die nächste Straße links ab.

Hier ist bereits eine Ausschilderung zum Wanderweg zum Cruz Misioneros vorhanden. Dieser folgst du und gelangst dann schnell über einen kleinen Pfad in den Barranco Santiago. Dort triffst du auf den Camino Real, der von Los Gigantes nach Santiago del Teide führt (PR TF-65 gelb-weiß markiert). Diesem folgst du zunächst Richtung Santiago del Teide. Du überquerst das Barrancobett, steigst auf der anderen Seite hinauf und gehst dann nicht links zum Cruz de Misioneros, sondern rechts herum in Richtung Santiago del Teide.

Streckenabschnitt Barranco Santiago – Degollada del Roque

Der Wanderweg führt an der linken Seite des Barranco Santiago bergauf. Sehr schnell kommst du an den letzten Häusern von Tamaimo vorbei und lässt den Ort unter dir liegen. Nach 1,5 Kilometern triffst du auf eine Weggabelung. Geradeaus führt der Weg weiter nach Santiago del Teide. Du biegst jedoch links ab und folgst dem PR TF-65.3 in Richtung El Molledo. Es geht nun in weiten Serpentinen ein wenig steil den Berg hinauf. Bereits nach kurzer Zeit erreichst du auf 770 Höhenmetern den Berggrat (Degollada del Roque).

Blick auf die Degollada del Roque

Vor dir erhebt sich bereits der markante helle Vulkanfelsen des Risco Blanco. Links führt der Wanderweg weiter in den Barranco Seco oder auch über den Barranco Seco zum Felsentor El Burjito. Nachdem du von hier oben die herrliche Aussicht auf den Barranco Santiago und den gesamten Barranco Seco mit Risco Blanco genossen hast, geht es für dich rechts herum ausgeschildert weiter in Richtung El Molledo.

Abzweig auf den Wanderweg PR TF 65.3

Streckenabschnitt Degollada del Roque – El Molledo.

Weißer Kreidepfeil weist auf einen Abzweig hinBereits auf der Degollada del Roque hast du die größte Anstrengung im Aufstieg geschafft. Von hier geht es jetzt auf einem Wanderweg zunächst auf der linken Hangseite weiter. Es folgt ein leichtes auf und ab, wobei du herrliche Blicke auf die gesamte Gegend um den Risco Blanco und in den Barranco Seco genießen kannst. Nach einiger Zeit, zweigt ein mit einem weißen Kreidepfeil markierter Weg links bergauf. Dieser führt über den Berggrat mit ein bisschen klettern weiter bergauf. Später vereint sich dieser Weg mit dem Wanderweg El Molledo zum Risco Blanco.

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Blick auf El Molledo

Du hältst dich weiter geradeaus und gehst nun immer an der rechten Hangseite entlang. Unter dir siehst du den Camino Real, der Tamaimo und Santiago del Teide verbindet. Der Weg führt dich immer weiter geradeaus und steigt dabei nur mäßig an. Nach einiger Zeit gehst du links an einer kleinen einsam gelegenen Farm vorbei, die du schon aus der Ferne siehst. Der kleine Ort El Molledo liegt bereits in Sichtweite vor dir. Auf dem Weg geht es nach einiger Zeit in einer weiten Rechtskurve über Felsen weiter zur Wegkreuzung über El Molledo.

der Camino Real zwischen Tamaimo und El Molledo

Streckenabschnitt El Molledo – Tamaimo

Du befindest dich nun an der Wegkreuzung über El Molledo. Von hier geht der Camino Real mit dem PR TF 65 (weiß-gelb) weiter nach Santiago del Teide. Links führt der PR TF 65.1 von El Molledo zum Risco Blanco. Dazu später mehr. Wenn du die kleine Wanderung ohne Varianten machen möchtest, gehst du nun einfach mit dem PR TF 65 Richtung Los Gigantes.

Wanderkreuzung vor El Molledo

Der Wanderweg führt dich zunächst unmittelbar unter Molledo in steilen Kehren bergab. Wenn du den steilen Abstieg von El Molledo hinter dich gebracht hast, geht es auf dem breiten Camino Real langsam weiter abwärts durch das Santiago Tal. Nach einiger Zeit gelangst du zu der Weggabelung, die dich auf den Hinweg zur Degollada del Roque hochgeführt hat. Jetzt gehst du einfach weiter geradeaus auf dem Weg, den du bis dorthin gekommen bist. Nach einiger Zeit bist du dann wieder zurück in Tamaimo.

Variante: Von El Molledo zum Risco Blanco

Wanderkreuzung zum Risco BlancoStreckenabschnitt El Molledo – Wanderkreuzung

Wenn du diese Tour als gesonderte Wanderung machen möchtest, bietet es sich an, im Ort El Molledo am Kirchplatz zu starten. Vom Kirchplatz gehst du auf der Calle La Calzada durch den Ort zum Barranco Santiago. Bereits nach kurzer Zeit triffst du auf die erste Wanderkreuzung, überquerst den Barranco und triffst auf der anderen Talseite oben auf die vorher erwähnte Wanderkreuzung.

 

Von hier geht es mit dem PR TF 65.1 in 2,1 Kilometer zum Risco Blanco. Der Weg ist nicht zu verfehlen. Er führt immer an der linken Hangseite über dem Wanderweg PR TF 65.3 (oben beschrieben) entlang. Wer also von der ursprünglichen Route hier eine Erweiterung gehen will, geht noch nicht zurück nach Tamaimo, sondern biegt auf den PR TF 65.1 ab.

Streckenabschnitt Wanderkreuzung – Fuß des Risco Blanco

Der Ort El Molledo liegt 880 Höhenmeter hoch. Auf dem Weg geht es nun auf der linken Hangseite im leichten auf und ab langsam und gemächlich in die Höhe. Der Weg führt über einige Felsplatten und biegt nach einiger Zeit Richtung Westen ab. Unter dir liegt das Santiago Tal und du kannst weite Blicke über den Ort Tamaimo bis hin zur Küste genießen.

Quelle auf dem Weg zwischen El Molledo und dem Risco Blanco

Der Wanderweg führt vorbei an einer Quelle, der Fuente de Tenerguera. Wer wie ich einen Hund dabei hat, kann sich also auch über Wasser für das Tier freuen. Kurze Zeit später führt dich der Weg aufwärts über ein rotes Felsmassiv. Hier liegen eine einzelne Finca und ein paar verlassene Ruinenhäuser (Weiler Los Quemados). Wenn du die Finca auf einem schmalen Weg umrundest hast, stehst du auf einem kleinen Felsplateau auf ca. 980 Höhenmetern. Von dort hast du fantastische Ausblicke in den Barranco Seco und auf den Risco Blanco. Von hier oben geht es auf einem kleinen Weg bergab. Erst links, dann rechts und dann wieder links vom Hang führt dich der Weg schnell bergab unmittelbar auf den Sattel vor dem Fuß des Risco Blanco.

der weiße Vulkanfelsen Risco Blanco

Streckenbeschreibung Risco Blanco – Richtung Lomo del Cabezón – Teil 1

Hier vor dem Risco Blanco mit Blick in alle Richtungen lohnt sich eine kleine Rast. Menschen mit Klettererfahrung lieben es auch von hier den weißen Vulkankegel zu besteigen. Ein kleiner Pfad auf der linken Seite führt in die Höhe des 920 Meter hohen „Vulkanriesen“. Vom Standort geht es ca. 50 Meter hoch. Wer nun genug gesehen hat, kann auf dem gleichen Weg nach El Molledo oder auch Tamaimo zurückkehren.

Blick vom Felsplateau Richtung Teide

Wer noch ein wenig mehr möchte und kleine schmale Pfade nicht fürchtet, der kann nun rechts vor dem Risco Blanco weiter absteigen. Es geht zunächst in schmalen Serpentinen, die ab und an ein wenig geröllig sind am Fuß des Risco Blanco weiter abwärts. Unten angekommen, überquerst du eine kleine Ebene und gehst dann auf einem schmalen mit Steinmännchen gekennzeichneten Pfad an der rechten Hangseite weiter entlang.

Blick zum Risco Blanco vom Weg zum Lomo de Cabezón

Streckenbeschreibung Risco Blanco – Richtung Lomo del Cabezón – Teil 2

Nach einiger Zeit wird das Tal ein wenig breiter und du gelangst auf eine Art Hochebene, die du überquerst. Dann geht der schmale Weg auf der linke Seite am Rand des Hanges weiter bergab. Wenn du auf ungefähr 720 Höhenmeter angekommen bist bzw. ca. 2,8 Kilometer von El Molledo aus gegangen bist, zweigt links ein kleiner Pfad steil den Berg hinauf. Wenn du dort gerade hochgehst, bis du in kurzer Zeit auf einem wilden Felsplateau. Hier kannst du rasten und wunderschöne Blicke auf das südliche Teno-Gebirge genießen. Du wirst außer der Natur kein Geräusch hören. Ein herrlich einsamer Platz zum Verweilen.

Wanderweg Richtung Lomo del Cabezón

Ich gehe normalerweise von hier aus wieder zurück. Doch wer ein richtiger „Klettermaxe“ ist, der kann auch von dort weiter absteigen. In einer Höhe von ungefähr 620 Metern wird er ungefähr am Kopf des Berggrats stehen. Hier ist die Abbruchkante, von der links der Barranco Seco und rechts der Barranco Natero liegen. Auf dem Rückweg sind dann allerdings einige Höhenmeter zu bewältigen. Denn weiter geht es dort nicht.

Blick von der Degollada del Roque in den Barranco Seco

Und zum Schluss:

Ich hoffe, dass in meinem heutigen „Wandermix“ auch für dich das Richtige dabei ist. Die Hauptwanderung mit wenigen Höhenmetern auf guten breiten Wegen dürfte wirklich für jedermann möglich sein. Und auch die Tour von El Molledo bis zum Risco Blanco ist für Anfänger leicht zu bewältigen. Weitere Auf- und Abstiege am Risco Blanco würde ich nur den Fortgeschrittenen empfehlen.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Wandern im Teno-Gebirge

Dagmar von Siebeninseln

Agaven am Wanderweg

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12 Kommentare

  1. Danke für die gute Beschreibung und die schönen Bilder, einen Teil davon kenne ich bereits, der nächste Winter kommt bestimmt und sich meine Wanderlust auf Teneriffa wieder vielfältigst entfalten wird
    Liebe Grüße
    Veronika

    1. Das freut mich sehr. Dann viel Spaß beim Wandern auf Teneriffa. Liebe Grüße, Dagmar

  2. […] mehr wissen möchte, kann hier auf Siebeninseln […]

  3. Du machst mit deinen Berichten wirklich Lust auf diese Strecken. Danke für die tollen Fotos, die Strecke habe ich mir vorgemerkt 🙂

    1. Ich freu mich, wenns gefällt und viele Menschen, die gerne wandern, die Strecken nutzen können. Liebe Grüße in den Norden, Dagmar

  4. Vielen Dank für die Wegbeschreibung, die wird im nächsten Urlaub sofort gegangen.

    1. Das freut mich und viel Freude beim Wandern

  5. Da hast du dir wirklich viel Mühe gemacht und verschiedene Varianten beschrieben, die alle gut zu gehen sind. Die Gegend ist wirklich lohnend, vor allem die Ausblicke, wenn man mal über den Höhenrücken weg ist.
    Ich habe hier auch noch eine andere Variante: Man kann auch gut in Santiago del Teide beginnen, und spart sich dann den Anmarsch von Tamaimo aus:

    Die “rote” Strecke ist bequem. Auf dem mittleren Teil der “lila” Strecke muss man allerdings ein bisschen kraxeln, aber nichts Gefährliches.
    Liebe Grüße, gerardo

    1. Vielen Dank für die Erweiterung. Ich kenne natürlich auch diese und noch einige andere Alternativstrecken und habe ja auch geschrieben, dass es sehr viele Wanderwege und Möglichkeiten gibt. Auch der “kraxelige Weg” mit dem weißen Pfeil gekennzeichnet, ist so eine Möglichkeit. Um jedoch in einem Artikel nicht zu viel zu bringen, habe ich mich bewusst für das Geschriebene entschieden.Ich hoffe, damit für die Leser das Richtige getroffen zu haben.

  6. das ist alles echt interessant, liebe Dagmar, schönen Restsonntag und guten Start in die neue Woche, Klaus

    1. Freut mich und auch dir einen schönen Wochenanfang, Dagmar

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