Inhaltsverzeichnis
- 1.0Die Montaña de Ifara und die Montaña de Los Riscos
- 2.0Archäologische Spuren bei Ifara
- 3.0Allgemeine Informationen zu den Rundwanderungen im Gebiet der Montaña Ifara und der Montaña de Los Riscos
- 4.0Rundwanderungen im Gebiet der Montaña Ifara und der Montaña de Los Riscos
- 4.1Streckenabschnitt Abfahrt 52 der TF-1 bis Montaña Ifara Nordseite (roter Track)
- 4.2Streckenabschnitt Raststätte bis Montaña Ifara Nordseite (grüner Track)
- 4.3Streckenabschnitt Montaña Ifara Nordseite (roter Track) bis Ausgangsort der Wanderung
- 4.4Streckenabschnitt Montaña Ifara Nordseite (grüner Track) bis Ausgangsort der Wanderung
- 4.5Wanderung um die Montaña de Los Riscos (blauer Track)
- 5.0Und zum Schluss
Die Montaña de Ifara und die Montaña de Los Riscos
Im Süden Teneriffas, in der Gemeinde Granadilla de Abona, erheben sich die beiden vulkanischen Berge Montaña de Ifara und Montaña de Los Riscos über der kargen Landschaft. Fernab der grünen Wälder und tiefen Schluchten, die viele Wanderer mit Teneriffa verbinden, erwartet dich hier eine ganz andere Welt. Die von vulkanischen Gesteinen, hellen Ablagerungen und trockenheitsliebenden Pflanzen geprägte Landschaft besitzt einen ganz eigenen Reiz. Die beiden Vulkankegel und das umliegende Gebiet stehen als Naturdenkmal unter Schutz. Mehr über die Besonderheiten des Gebietes erfährst du auf der offiziellen Webseite zu den Montañas de Ifara y Los Riscos.
Karte

Höhlenhäuser am Wanderweg um die Montaña de Ifara
Das Gebiet ist nicht nur wegen seiner vulkanischen Formen interessant. Zwischen den Hügeln finden sich auch Spuren der früheren landwirtschaftlichen Nutzung, darunter Terrassenfelder und Trockensteinmauern. Die Landschaft erzählt damit nicht nur von der vulkanischen Entstehung Teneriffas, sondern auch davon, wie die Menschen die natürlichen Gegebenheiten des trockenen Südens für sich nutzten.
Archäologische Spuren bei Ifara
Lange bevor die Spanier die Kanarischen Inseln eroberten, lebten die Guanchen auf Teneriffa. Auch die Gegend um Ifara wurde von der vorspanischen Bevölkerung genutzt. Die archäologische Zone Los Llanos de Ifara ist von besonderer Bedeutung: Dort wurden zahlreiche Fundstätten dokumentiert, darunter Überreste von Behausungen, Felsgravuren und Höhlen mit Bestattungsfunden. Sie geben Einblicke in das Leben der damaligen Bevölkerung und machen deutlich, dass diese scheinbar karge Landschaft eine lange Geschichte besitzt. Weitere Informationen findest du auf der Webseite der Regierung der Kanarischen Inseln zu Los Llanos de Ifara.

überall gibt es etwas zu entdecken
Wenn du in diesem Gebiet wanderst, solltest du die empfindlichen Natur- und Kulturzeugnisse unbedingt respektieren. Bleibe auf den vorhandenen Wegen und Pfaden, betrete keine archäologischen Strukturen und berühre oder entferne keine Steine oder Fundstücke. Auch das Klettern auf alten Mauern kann Schäden verursachen. Nicht jeder sichtbare Trampelpfad ist ein ausgewiesener Wanderweg, und einzelne Flächen können privat sein. Plane deine Tour deshalb sorgfältig und beachte Absperrungen sowie Hinweise vor Ort. So hilfst du mit, diese besondere Landschaft und ihre historischen Zeugnisse für zukünftige Generationen zu erhalten.

Tracks der Wanderungen um die Montaña de Ifara (grün und rot) und die Montaña de Los Riscos (blau)
Allgemeine Informationen zu den Rundwanderungen im Gebiet der Montaña Ifara und der Montaña de Los Riscos
Startpunkt und Anfahrt
Startpunkt zu den Wanderungen im Gebiet von Ifara ist entweder die Autobahnraststätte Repsol zwischen der Autobahnauffahrt 52 und 54 oder ein Parkplatz nahe der Autobahnauffahrt 52.
Anfahrt mit dem Pkw
Du fährst von beiden Seiten über die Autobahn TF-1 in Richtung Santa Cruz de Tenerife bzw. Los Christianos an. Für eine kurze Wanderung sollte es erlaubt sein, an der Raststätte zu parken. Ansonsten kannst du den Wagen dort auch in unmittelbarer Nähe am Wegesrand parken. Wählst du die Auffahrt 52 für deinen Start, fährst du am Ende der Auffahrt kurz bevor du auf die Einfädelspur der Autobahn gelangst, auf der rechten Seite auf eine Piste. Dort kannst du unmittelbar parken oder noch ein Stück weiterfahren, wo du auf der rechten Seite einen angelegten kleinen Parkplatz finden wirst.
Anfahrt mit dem Bus
Leider halten keine Titsa Buslinien an der Ausfahrt 52, sondern nur an der Ausfahrt 50, die zu weit entfernt ist. Informationen über Busverbindungen auf Teneriffa findest du auf der Homepage von Titsa.
Zeit
Ich gebe ungern allgemeine Zeitangaben für Wandertouren, da die benötigten Zeiten doch sehr individuell sind. Wir haben für diese beschaulichen Wanderrunden zwischen 1,5 und 2,6 Stunden benötigt.

Höhenprofil der Wanderung um die Montaña de Ifara (grün)

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Höhenprofil der Wanderung um die Montaña de Ifara (rot)
Höhenunterschied und Streckenlänge
Die Höhendifferenz beträgt je nach Wanderung zwischen 250, 250 und 350 Höhenmeter und die Strecken sind knapp 5 Kilometer, 7,5 Kilometer und 9,5 Kilometer lang.

Höhenprofil der Wanderung um die Montaña de Los Riscos
Anforderung
Auf der gesamten Runde gehst du auf guten Wander- oder Fahrwegen. Allein der Abstieg durch den Barranco de Ifara ist teilweise ein wenig unwegsam und unübersichtlich.
Einkehr
Einkehrmöglichkeiten findest du auf der gesamten Strecke nur falls du von der Autobahnraststätte startest. Daher bitte auf jeden Fall ausreichend Wasser und ggf. Verpflegung mitnehmen.

Tracks der Wanderungen um die Montaña de Ifara (grün und rot) und die Montaña de Los Riscos (blau) sowie benachbarte Wanderungen rechts blau Barranco Las Monjas und unten Montaña de Pelada (rot grün)
Varianten
Wie du auf dem Bild siehst, schlage ich hier drei verschiedene Wege um die Montaña de Ifara und die Montaña de Los Riscos vor. Zum ersten Mal beschreibe ich keine feste Rundwanderung, sondern stelle dir drei verschiedene Routen in diesem Gebiet vor. Du kannst diese kleinen Wanderungen einzeln unternehmen oder ganz nach deinen Wünschen miteinander kombinieren. Es gibt auch noch viele weitere Wege, die du erkunden und zu einer eigenen Runde zusammenstellen kannst.
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Blick auf die Montaña de Ifara
Rundwanderungen im Gebiet der Montaña Ifara und der Montaña de Los Riscos
Streckenabschnitt Abfahrt 52 der TF-1 bis Montaña Ifara Nordseite (roter Track)
Du startest die Rundwanderung um die Montaña Ifara (roter Track) in der Nähe der Ausfahrt 53 oberhalb der TF-1, je nachdem, wo du deinen Wagen geparkt hast. Die Montaña de Ifara liegt vor dir, und du wanderst zunächst auf einem breiten Weg nach rechts, leicht bergauf in Richtung Nordosten. Du kommst an Ruinenhäusern und alten Kanälen vorbei. Hier befindest du dich noch außerhalb des Naturschutzgebietes Ifara. Ich habe diesen Weg dennoch gewählt, da er nach einer kleinen Schlucht an alten Höhlenhäusern vorbeiführt.

Bizarre Sandsteinformationen am Wegesrand
Wenn du dich danach weiter rechts hältst, kommst du auf einen Grat, von dem du eine gute Sicht Richtung Küste und auch Richtung Cañadas hast. Zu deiner rechten Seite kannst du in das Gebiet des Barranco de las Monjas hineinblicken. Die Montaña de Ifara liegt jetzt links neben dir, und du wanderst auf ausgedehnten Sandwegen weiter in Richtung Montaña de Ifara. Auf einem breiten Weg, in dessen Nähe Kanäle verlaufen, wanderst du schließlich hinter der Montaña Ifara entlang.

Blick Richtung Barranco de las Monjas und zu den Cañadas
Streckenabschnitt Raststätte bis Montaña Ifara Nordseite (grüner Track)

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Jetzt anmeldenDa beide Wandertracks (rot und grün) hinter der Montaña de Ifara zusammenlaufen, beschreibe ich nun zunächst die grüne Route. Du startest hinter der Raststätte und folgst dem breiten Weg entlang der Autobahn und entlang der Montaña de Los Riscos bis du die Schlucht zwischen der Montaña de Ifara und der Montaña de Los Riscos erreichst. Dann beginnst du auf einem Weg deinen Aufstieg Richtung Nordosten.

Wanderinnen auf dem Wanderweg um die Montaña de Ifara
Der Weg verläuft entlang der Begrenzung des Naturschutzgebietes und führt dich an der Cueva las Rosas sowie an einigen weiteren interessanten alten Anlagen vorbei. Dann wanderst du an alten Höhlenhäusern vorbei, die du natürlich auch genauer betrachten kannst. Einige davon kannst du sogar betreten. Danach wendet sich der Weg nach Westen. Hier trifft er auf den von rechts kommenden roten Track. Auf beiden Wegen wanderst du nun eine Zeit lang gemeinsam auf einem breiten Weg an der Nordseite der Montaña Ifara entlang.

Höhlenhäuser auf dem Wanderweg um die Montaña de Ifara
Streckenabschnitt Montaña Ifara Nordseite (roter Track) bis Ausgangsort der Wanderung
Nach einiger Zeit gelangst du an die Westseite der Montaña Ifara. Hier kannst du nun auf der linken Seite hinunter in den Barranco de Ifara wandern. Dieser Weg ist wegen der Felsformationen und der vielen Höhlen sehenswert. Doch an einigen Stellen ist er auch ein wenig schwer zu finden. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten, zwischen denen du wählen kannst. Da anscheinend auch Fahrräder dort entlangfahren, kannst du dich teilweise an den Spuren orientieren.

Blick über die weite Landschaft bis hoch zu den Cañadas
Schließlich wird der Weg weiter und der Barranco zwischen den beiden Bergen öffnet sich ein wenig. Von hier kannst du bereits Ausblicke zur Küste genießen. Nach einiger Zeit kreuzt du den grünen Aufstiegsweg, so dass sich beide Tracks wirklich sehr gut kombinieren lassen. Danach wanderst du noch durch ein kleines Tal auf eine Anhöhe. Und dann bist du auch schon auf dem Weg an der Autobahn entlang zu deinem Parkplatz.

Blick hinunter in den Barranco de Ifara
Streckenabschnitt Montaña Ifara Nordseite (grüner Track) bis Ausgangsort der Wanderung
Wenn du nicht durch den Barranco wandern möchtest, hältst du dich auf der Nordseite der Montaña Ifara weiter geradeaus. Nach einiger Zeit durchquerst du auf einem Weg eine kleine Schlucht. Oben triffst du auf einige Gebäude. An diesen gehst du entlang und gelangst schließlich auf eine kleine Straße. Diese führt dich nach links den Berg hinunter. Halte dich vorbeigehend an einigen Gebäuden immer geradeaus.

Höhlenhäuser am Wanderweg um die Montaña de Ifara
Schließlich gelangst du unmittelbar an den Fuß der Montaña de Los Riscos und wanderst auf einem Weg an der Nord- und dann an der Ostseite derselben hinunter Richtung Küste. Vom Abstiegsweg aus kannst du schöne Ausblicke auf die vor dir liegende Küste und den links neben dir liegenden Barranco de Ifara genießen. Schließlich mündet der Weg in den Weg, auf dem du gekommen bist. Solltest du an der Raststätte gestartet sein, kannst du nun rechts herum auf dem Weg zum Ausgangsort der Wanderung zurückgehen.

die Montaña de Los Riscos mit den Höhlen der Guanchen
Wanderung um die Montaña de Los Riscos (blauer Track)
Du kannst deine Runde um die Montaña de Los Riscos an der Autobahnraststelle starten. Schon nach kurzer Zeit triffst du auf der linken Seite auf das Schild „Naturschutzgebiet“ und wanderst zunächst auf einem breiten Weg hinunter zum Fuß der Montaña de Los Riscos. Der Wanderweg führt dich durch den Barranco del Callao. Zu deiner rechten Seite kannst du viele Höhlen am Berg erkennen, die einst von den Guanchen bewohnt worden sein sollen. Der Weg wird schließlich schmaler. An der Nordostseite des Berges triffst du auf private Felder.

und überall sind Höhlen zu entdecken
Hier kommst du nicht weiter und musst auf einem schmalen Pfad rechts herauf auf den Berg wandern. Dieser schmale Pfad führt dich an der Nordseite des Berges oberhalb des privaten Grundstücks vorbei. Nach einiger Zeit siehst du bereits einen Sandweg unter dir. Zu diesem wanderst du hinunter. Das ist derselbe Weg, den ich zuvor für den grünen Track beschrieben habe. Er bringt dich auf der Ostseite des Berges mit schönen Ausblicken hinunter zum Hauptweg. Dort gehst du nach rechts und gelangst zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderer auf dem Wanderweg um die Montaña de Los Riscos - Abstiegsweg
Und zum Schluss
Ich hoffe, dass dir die verschiedenen Wanderungen im Gebiet der Montaña de Ifara gefallen haben. Wenn du dir die Tracks auf dem Bild genau anschaust, wirst du feststellen, dass sie sich teilweise überschneiden. So kannst du dir aus den drei Touren problemlos eine eigene Tour zusammenstellen, die auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Wie auch immer du dich entscheidest: Ich wünsche dir viel Freude bei all deinen Wanderungen!
Dagmar von SiebenInseln
Vielen Dank fürs Lesen!
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